In den letzten Tagen wurden in NRW und auch insbesondere in Aachen die krtitischen Werte für Feinstaubbelastung von 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten. [1]
Dies hat gesundheitliche Auswirkungen für viele Ein- und Anwohner*innen. Hauptsächlich Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen, sowie Kinder und Ältere leiden unter der zunehmend schlechter werdenden Luft.
Krankheiten wie Lungenkrebs, Mittelohrentzündungen bei Kindern, Beeinträchtigung des Nervensystems, aber auch ein erhöhtes Allergienrisiko und Zunahme von asthmatischen Anfällen, werden durch eine erhöhte Feinstaubbelastung begünstigt.
Laut des Sachstandberichts der Europäischen Umweltagentur ist die Belastung durch die schlechter werdende Luft derzeit für etwa 430.000 Todesfälle in der Europäischen Union verantwortlich. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die weltweite Luftverschmutzung als das gravierendste „auf Umweltfaktoren basierende Gesundheitsrisiko“ ein. [2]
Verschiedene Studien kommen zu dem Schluss, die durch den Feinstaub verursachte Verkürzung der Lebenszeit betrage in Deutschland durchschnittlich zehn Monate. [3]
Die hohe Feinstaubbelstung ist auch auf die Verkehrspolitik in Aachen zurückzuführen. Diese müssen wir grundlegend neu denken. Dazu brauchen wir mehr Alternativen zum PKW, zum Beispiel einen besseren öffentlichen Nahverkehr, mehr Elektroverkehr und eine fahrradfreundlichere Innenstadt.
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