Über den Juni bis September finden auf der ganzen Welt große Paraden statt. „Der Christopher Street Day“ ist nämlich eine durchgeführte Parade für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern. 

Wir als Grüne Jugend kämpfen schon lange für die Gleichberechtigung der LGBTQ-Community.

Hass und Gewalt gegenüber Minderheiten werden nämlich wieder salonfähig. Homophobe und transfeindliche Hetze geht Hand in Hand mit dem Hass auf andere Minderheiten durch rechtspopulistische Parteien und religiöse Fundamentalisten und enden bei täglichen gewalttätigen Übergriffen. Allein in Berlin wurden nach Opferhilfe-Berichten 324 Schwule, Lesben und Trans* Menschen im Jahr 2017 beleidigt, körperlich angegriffen oder bedroht.

Sie akzeptieren Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit nicht und wollen das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper, die eigene Sexualität und die eigene Identität wieder beschneiden. Diese Kräfte rüsten europaweit auf. Sie haben zum Ziel, fortschrittliche Entwicklungen zu bremsen und stattdessen autoritäre und patriarchale Wertevorstellungen wieder salonfähig zu machen.

Eine breite Mehrheit der Menschen in Europa will aber in einer Gesellschaft der Vielfalt und Freiheit leben, die unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten mit Respekt begegnet. Daher muss unser Signal an die homophoben und transfeindlichen Hetzer*innen in Europa und darüber hinaus sein: Die Missachtung von Lesben, Schwulen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen gehört nicht zu einem modernen und offenen Staat. Wir zeigen klare Kante: Gegen die Hetzerinnen und Hetzer im Parlament, auf der Straße oder im Netz. Es darf kein Zurück in Nationalismus, völkisches Denken und Ausgrenzung von anders Lebenden oder anders Liebenden geben. Wir verteidigen die offene Gesellschaft, indem wir nach vorne schauen und sie ausbauen wollen: mehr Gleichberechtigung, mehr Akzeptanz, mehr Integration und Teilhabe aller.

In dem Jahr 2017 haben wir uns endlich die Ehe für Alle erkämpft, aber der Kampf ist noch nicht dabei! Es gibt noch viel zu tun, denn noch immer gibt es Diskriminierungen z.B. im Bereich der Geschlechterdefiniton. 

In diesem Jahr feiern und kämpfen wir weiter! Von Aachen nach Köln und nach Berlin…

Hier ein paar Eindrücke von der besten Party des Jahres:

 

Quelle: gruene-bundestag.de