Wir haben uns vor einigen Wochen mit anderen Organisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen um gegen die Novellierung des Hochschulgesetzes, so wie die derzeitige Landesregierung es plant, zu protestieren. 

Vielleicht wisst ihr ja noch gar nichts von der Novellierung, so geht es nämlich den meisten Studis in NRW, obwohl ihre Rechte demnächst stark eingeschränkt werden könnten, Anwesenheitspflicht wieder möglich sein soll und der Absatz dass die Forschung der Unis ein ,,Beitrag zu einer nachhaltigen und friedlichen Welt“ sein soll, wird auch direkt gestrichen, und damit die Türen für Militärforschung geöffnet. 

Studienbeiräte, Personalvertretungen für studentische Hilfskräfte wer braucht die schon, laut der Landesregierung nur unnötiger Bürokratieaufwand.

Zu dem sollen sogenannte Studienverlaufsvereinbarungen (wann welches Seminar besucht werden soll und welche Semesterziele erreicht werden müssen) kommen, um die Abbrecherquote zu senken, laut der Landesregierung.

Wir sind hingegen der Meinung dass all das die Rechte der Studierenden stark einschränkt, Individuelles Studieren unmöglich macht. Studierenden mit einem Nebenjob oder die sich neben dem Studium engagieren die Freiheit nimmt dies uneingeschränkt zu tun und sie vielleicht sogar in die Lage bringt das Studium aus finanziellen Gründen abbrechen zu müssen. Ähnlich sieht es mit Studierenden mit Kindern aus. Unsere Arten zu lernen und zu studieren sind viel zu vielseitig als das man sie mit Verlaufsvereinbarungen und Anwesenheitspflicht einschränken kann oder sollte. 

Aber noch ist das letzte Wort in dieser Debatte nicht gesprochen. Die Gesetzesnovelle soll zum Sommer 2019 verabschiedet werden und zum Wintersemester 2019/20, nach Plan, in Kraft treten.

Mehr Infos findet ihr auch hier: http://notmyhochschulgesetz.de/wp-content/uploads/2018/08/flyer-notmyhochschulgesetz-deutsch.pdf